Steinbrenner – Betriebsverlagerung und Erweiterung im Gewerbegebiet Insingen

Der Name Steinbrenner steht für einen Traditionsbetrieb, der seit mehr als einhundert Jahren in Insingen aktiv ist. Keimzelle des Unternehmens war einmal die Landtechnik. Gegenwärtig sind die Hauptgeschäftsfelder der inhabergeführten Firma die Bereiche Heizung, Sanitär, Spenglerei und Schneidtechnik, dem jüngsten Glied des Unternehmens. Bei der industriellen Bearbeitung von Metall wird modernste Computer- und Schneidtechnologie eingesetzt. Allein das ist ein Zeichen für die kontinuierliche und dynamische Entwicklung, die Steinbrenner vom reinen Handwerksbetrieb zu einem metallbe- und verarbeitenden Unternehmen, dessen Geschäftsmodell von mehreren Säulen getragen wird, genommen hat. Die Firmeninhaber Rudolf und Friedrich Steinbrenner haben den Strukturwandel aktiv bewältigt und jetzt durch die Verlagerung in das Gewerbegebiet die Weichen für die Zukunftsentwicklung gestellt.

Der alte Standort innerhalb der Ortschaft mit mehreren Gebäuden und einer beschränkten Betriebsfläche ließ eine weitere Expansion des Unternehmens nicht zu. Ein geeignetes, den Anforderungen und Bedürfnissen der Firma entsprechendes Grundstück im bestehenden Gewerbegebiet von Insingen stand aber nicht zur Verfügung. Deshalb hat die Gemeinde in kürzester Zeit einen neuen Bebauungsplan erstellt und diese an der Staatsstraße St 2247 erschlossen. Nach sechs Monaten konnte Steinbrenner die Ansiedlung in Angriff nehmen. Der Neubau nach den Entwürfen des Architekturbüros Döllinger (Schillingsfürst) besteht aus einem modernen Verwaltungstrakt, großzügig dimensionierten Lager- und Werkstatthallen und funktionale Produktionsflächen für die Schneidtechnik. Dies ermöglicht ein rationelles Arbeiten. Das Unternehmen hat außerdem Vorsorge für die künftige Entwicklung getroffen und eine Option auf eine Erweiterungsfläche von 10.000 m² erworben.

Rudolf Steinbrenner bewertet seine Erfahrungen mit der Gemeinde Insingen als ein Musterbeispiel einer unbürokratischen, lösungsorientierten und zielführenden Zusammenarbeit: "Durch das Engagement und das beharrliche Verhandeln von Bürgermeister Ebert mit den Behörden war die Ausweisung eines neuen Baugebietes innerhalb von drei Monaten unter Dach und Fach. Auch der geforderte Bau einer Abbiegespur wurde dank seiner intensiven Verhandlungsführung zügig realisiert. Außerordentlich hilfreich war die Unterstützung durch den Bürgermeister bei den Grundstücksverhandlungen. Die Gemeinde hat einen bestehenden Feldweg verlegt und das Areal vor unserem Betriebsgelände begrünt und pflegt es."

Die wirtschaftsfreundliche Vorgehensweise hat ihre Basis in dem direkten Kontakt des Unternehmens zur Kommune und in den kurzen Entscheidungswegen: "Traten während der Bauphase unerwartete Probleme auf, war Bürgermeister Ebert innerhalb von Minuten vor Ort. Die getroffenen Entscheidungen wurden von der Gemeinde pragmatisch umgesetzt." Bürgermeister Rudolf Ebert vertritt grundsätzlich die Auffassung: "Die Gemeinde Insingen ist bestrebt, bestehende Betriebe und die Neuansiedlungen von Unternehmen nachhaltig zu unterstützen. Die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bemühungen für die Weiterentwicklung der Gemeinde Insingen."

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