Taubermühlenweg: Wanderungen zu 52 romantischen Mühlen

Das Tal der Tauber und ihrer Nebenbäche ist eine wahre Mühlenlandschaft. Auf den wenigen Kilometern zwischen dem Ursprung bei Wettringen und der Grenze zu Baden-Württemberg bei Tauberzell liegen nicht weniger als 52 Mühlen. Sie sind auf einer eigenen, von einem Förderverein herausgegebenen Wanderkarte verzeichnet. Liebhaber und Freunde der Mühlenromantik können sie individuell oder geführt in drei Abschnitten erwandern: Der untere Weg führt von der Holdermühle über Tauberzell und Tauberscheckenbach bis zur Ölmühle nach Bettwar. Gleich zwei Dutzend Mühlen wie die imposante Roßmühle, die Steinmühle und die Herrnmühle können im mittleren Abschnitt, dem Rothenburger Mühlenweg, entdeckt werden. Der obere Mühlenweg schließlich führt von der Wasenmühle bei Gebsattel über Bockenfeld, Diebach und Insingen nach Wettringen.

Geführte Wanderungen auf einer Strecke von jeweils rund zwei Kilometern dauern etwa zwei bis vier Stunden. An einer Reihe von Mühlen sind bereits Steine aus Muschelkalk mit Informationstafeln gesetzt. Der Taubermühlenweg wird von einem Förderverein getragen. Um den Vorsitzenden Lothar Schmidt hat sich eine Initiative gebildet, die sich um die Erschließung und Pflege der Taubermühlen kümmert, die sich hier in einer seltenen Dichte finden, Erbe einer reichen Tradition sind und die Kulturlandschaft um die ehemalige Freie Reichsstadt prägen. Der Taubermühlenweg soll nach den Plänen der Initiatoren einmal Teil des großen Europäischen Mühlenwanderweges werden.